Alle reden immer von Startups. Aber was ist eigentlich ein Startup? Und wie erkläre ich das meiner Oma?

Wenn man von Startups spricht, denkt man gleich an die USA. In den USA, im Bundestaat Kalifornien, liegt das Silicon Valley, das Mekka der Startup Szene. Ob Facebook, Google oder Apple, das Silicon Valley ist die Heimat vieler Startups und Technologieunternehmen. Seit einigen Jahren ist der Startup Begriff aber auch in Deutschland in aller Munde. Es wird immer mehr Geld in die Entwicklung neuer Technologien und die Förderung von Startups gesteckt. An diversen Universitäten diese Landes beschäftigen sich sogar wirtschaftswissenschaftliche Lehrstühle mit dem Thema Startups. Die Bedeutung des Themas „Startups“ und die damit verbundene Entwicklung neuer Technologien und innovativer Geschäftsmodelle hat in den letzten Jahren enorm zugenommen.

Woher kommt der Begriff Startup überhaupt?

Der Begriff Startup stammt aus dem Englischen. Die Wortkombination „start up“ bedeutet so viel wie „in Gang setzen, gründen“. Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert Startups als

„[…] junge, noch nicht etablierte Unternehmen, die zur Verwirklichung einer innovativen Geschäftsidee mit geringem Startkapital gegründet werden.“

Der Begriff Startup beschreibt also die Neugründungen eines Unternehmens. Dazu eine Prise Innovation und ein Löffel Wachstumspotenzial und fertig ist das Startup. Ganz so einfach ist das nicht!
Jung ist jedes neu gegründete Unternehmen. Einen Platz im Markt muss man sich auch erst erkämpfen. Jeder glaubt, dass er eine innovative Geschäftsidee hat und die aller meisten neu gegründeten Unternehmen starten mit sehr wenig Kapital. Mittlerweile wird der Begriff Startup für diverse Neugründungen benutzt. Aber was ist mit dem neuen Blumenladen um die Ecke? Ist das auch ein Startup?

Was unterscheidet eine normale Neugründung von einem Startup?

Um ein Startup von einer normalen Gründung eines Unternehmens zu unterscheiden müssen wir auf den zweiten Teil der Definition des Gabler Wirtschaftslexikons schauen:

„Startups sind Unternehmen, die i.d.R. sehr früh zur Ausweitung ihrer Geschäfte und Stärkung ihrer Kapitalbasis entweder auf den Erhalt von Venture-Capital bzw. Seed Capital (evtl. auch durch Business Angels) angewiesen sind.“

Da Investoren Kapital nur dann bereitstellen, wenn sie davon überzeugt sind, dass ein Unternehmen überdurchschnittliches Potenzial hat zu wachsen und langfristig Profite abwerfen kann, ist dies der entscheidende Unterschied zu unserem Blumenladen um die Ecke.

Fazit

Die Neugründung eines Unternehmens ist also nicht direkt ein Startup. Um von einem Startup zu sprechen bedarf es ein wenig mehr. Merkmale eines Startups sind insbesondere das Potenzial überdurchschnittlich zu wachsen, welches das Unternehmen für Investoren interessant macht. Diese Abhängigkeit von externem Kapital ist eine weitere Eigenschaft eines Startups.
Neugründungen sind wichtig, denn sie bilden den Mittelstand von Morgen! Egal was gewissen Menschen von eurer Idee halten, traut Euch und gestaltet den Mittelstand von Morgen selbst!

Author Kai Aichinger

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