Vasilij Brandt (links), Designer – Jakob Wagner (mitte), Pascar Sivam (rechts)

Ich hatte die Gelegenheit die beiden Gründer, Vasilij Brandt und Pascar Sivam, von Nordgreen zu interviewen. Gemeinsam haben wir über ihr Unternehmen und das Thema Lifestyle gesprochen.

Hallo Vasilij, hallo Pascar, vielen Dank für Eure Zeit. Zu Beginn, erklärt doch bitte euer Geschäftsmodell, was steckt hinter nordgreen?

Wir, Nordgreen Copenhagen, wollen skandinavisches Design zu einem bezahlbaren Preis anbieten, während wir nicht nur für hochwertige Produkte sondern auch den dänischen Lifestyle stehen.

Bezahlbare Preise klingen immer gut, aber wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Wir sind Sandkastenfreunde, die bereits in jungen Jahren die Leidenschaft für Uhren geteilt haben. Der skandinavische Designmarkt ist weltweit bekannt und genießt großes Ansehen – kommt allerdings immer zu einem hohen Preis und ist somit nur für die Elite oder Menschen mit hohem Einkommen verfügbar. Das wollten wir ändern!

Es gibt ja auch eine Menge anderer Uhren zu ähnlichen Preisen. Warum soll ich Euer Produkt kaufen? Was macht es so besonders?

Unsere Nordgreen Uhren repräsentieren den perfekten Dreiklang aus authentischem skandinavischem Design, bezahlbaren Preisen und sozialer Verantwortung. Wir sind besonders stolz auf unser einzigartiges Giving Back Programm, bei dem wir den Kunden direkt miteinbeziehen. Durch die Partnerschaft mit drei globalen NGOs (Non Governmental Organization) und einer individuellen Seriennummer auf der Rückseite jeder Uhr, hat der Kunde die Möglichkeit mit seiner persönlichen Uhr ein soziales Projekt in den Bereichen Bildung, Umwelt oder Gesundheit zu unterstützen – ganz ohne Zusatzkosten.
Zudem legen wir unglaublich viel Wert auf den engen und persönlichen Kontakt mit unseren Kunden. Bei uns zählt die Meinung der Kunden, weshalb wir konstruktives Feedback herzlich begrüßen. So konnten wir beispielsweise die Wünsche unserer Kunden in die Produktentwicklung einbringen und haben auf Nachfrage goldene Uhren, mehr vegane Strap-Optionen und auch einen Chronographen umgesetzt!

Man kriegt also mehr als eine Uhr! Das macht es durchaus besonders! Was wollt Ihr mit Eurer Unternehmung erreichen?

Wir wollen eine Beziehung zwischen Produkt und Käufer aufbauen. Gerade in der schnelllebigen Modeindustrie geht der emotionale Wert von Objekten oft verloren. Wir möchten, dass unsere Kunden nicht nur ihre Uhr lieben, sondern auch wofür sie steht und was sie mit der Uhr bewirken können.

Die persönliche Kundenbeziehung wird immer wichtiger. Durch ein persönliches Projekt kann dies gut gelingen. Wenn Ihr jetzt ein bisschen weiter nach vorne schaut, was ist die Mission von Nordgreen? Wo soll es noch hingehen?

Unser Ziel ist es unsere Nordgreen Designeruhren in die Welt hinauszutragen. Bislang haben wir bereits in über 80 Länder verkauft aber wir arbeiten aktiv an der Expansion in einigen Kernmärkten wie Deutschland, Japan und Korea.

Da seid ihr bereits vielen, noch jüngeren, Startups voraus. Wie viel Umsatz habt ihr denn bisher gemacht?

Wir sind sehr dankbar und stolz, dass wir das 1. Geschäftsjahr so erfolgreich abschließen konnten, dass wir ohne Bauchschmerzen in eine neue Produktionsrunde gehen und unseren ersten Chronographen launchen konnten.

Keine Bauchschmerzen, das ist schon ein toller Erfolg! Auf Eurer Reise bis zum heutigen Tag habt ihr sicherlich einiges gelernt. Was ist eine Erfahrung die ihr mit den Menschen teilen wollt?

Feedback geben. Viele Menschen denken, dass ihre einzelne Stimme eh nicht gehört wird. Dabei kann jeder einzelne viel bewirken und verändern. So auch in unserem Giving Back Programm. Unterschätzt euch nicht!

Mit diesem Satz können wir das Interview beenden! Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!

Author Kai Aichinger

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